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Einsatz Nr. 5

Bietigheim (ots) - Die mutmaßlich übersteigerte Experimentierfreudigkeit eines Jugendlichen hat heute zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, DRK und Polizei in der Rheinstraße geführt. Der 17-Jährige hatte in einem Ökonomiegebäude mit Chemikalien experimentiert und hierbei Mischungen hergestellt, die von hinzugerufenen Fachleuten des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg als derart gefährliche Sprengstoffe klassifiziert wurden, dass sie noch vor Ort unschädlich gemacht werden mussten. Hierzu mussten kurz vor 12 Uhr fünf umliegende Wohnhäuser kurzzeitig geräumt werden. Nach rund drei Stunden und Sprengung der potentiell gefährlichen Substanzen konnte kurz vor 15.30 Uhr Entwarnung gegeben werden. Die bei dem Jugendlichen aufgefundenen Utensilien wurden beschlagnahmt. Der junge Mann konnte die Diensträume nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen hingegen wieder verlassen. Ihn erwartet eine Strafanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.

Auf die Schliche des 17-Jährigen kamen die Beamten des Kriminalkommissariates Rastatt durch Ermittlungen der Polizei Niedersachsen. Diese hatten im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen zwei Personen nach Sprengstoffexperimenten Hinweise auf den jetzt verdächtigen 17-Jährigen erlangt. Nach ersten Ermittlungen deutet vieles darauf hin, dass sich der junge Mann über die Grenzen des Erlaubten hinaus mit der Herstellung möglicher Sprengstoffe befasst hat. Ein terroristischer Hintergrund ist nach derzeitigem Stand der Ermittlungen auszuschließen.

 

Quelle: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110975/3746767

Einsatz Nr. 4

Am frühen Freitagmorgen des 14. Julis wurde die DRK-Bereitschaft Bietigheim zusammen mit den freiwilligen Feuerwehr aus Bietigheim, Durmersheim und Elchesheim-Illingen zu einem Brandeinsatz ins Gewerbegebiet Obere Hardt alarmiert. Dort kam es zu einem Brand in einer Lagerhalle. Zu Personenschäden kam es glücklicherweise nicht. Das DRK Bietigheim sicherte die Einsatzkräfte der Feuerwehr sanitätsdienstlich ab. Ein Rettungswagen sowie ein Notarzt und der organisatorische Leiter Rettungsdienst waren ebenfalls vor Ort.

Schnell konnten die Feuerwehren den Brand unter Kontrolle bringen.

Nach rund zwei Stunden war der Einsatz beendet und die vier Einsatzkräfte des DRKs konnten ins Depot zurückkehren.

Einsatz Nr. 3

Am Dienstag, den 16. Mai 2017, wurde die Bereitschaft Bietigheim um 10.54 Uhr zu einem Gefahrstoffeinsatz an der Tunnelbaustelle auf der Gemarkung Ötigheim alarmiert. Nachdem bereits am frühen Vormittag beim Entsorgen von Altöl auf dem Gelände der Tunnelbaustelle versehentlich ein Gefahrstoff angesaugt worden war, kam es zu einer chemischen Reaktion. In Folge dessen wurde die Tankwanne des LKWs so zersetzt, dass das Gefahrstoffgemisch auf die Baustellenstraße und den angrenzenden Grünstreifen lief.

Die Feuerwehren aus Ötigheim, Gaggenau und Rastatt mussten mit mehr als 50 Helfern den Gefahrstoff in Schutzanzügen und mit Sauerstoffgeräten aufnehmen beziehungsweise binden. Auch galt es sicherzustellen, dass die 6000 Liter, die sich noch im Tank des LKWs befanden, nicht auslaufen.

Das DRK Bietigheim übernahm zusammen mit dem Ortsverein Muggensturm sowie dem Notarzt und dem Rettungsdienst mit insgesamt 24 Helfern die medizinische Versorgung der Einsatzkräfte vor Ort. Gegen 19Uhr konnten die Einsatzkräfte wieder ins Depot zurückkehren. Für die Bereitschaft BIetigheim, war dies nun schon der 2. Einsatz innerhalb von 5 Tagen.

Einsatz Nr. 2

Am 12.05. wurden wir kurz vor 19 Uhr zu einem brennenden Ökomomiegebäude in die Wilhelmstrasse alamiert. Bereits auf der Anfahrt zum DRK-Depot konnte man die Rauchsäule von weitem sehen. In dem Wohnhaus, welches direkt an das Ökonomiegebäude angebaut war, lebte eine 6-köpfige Familie und 2 alleinstehende Personen. Bei unserem Eintreffen waren diese schon in Sicherheit. Es hat sich relativ schnell herausgestellt, dass das Wohngebäude vorerst unbewohnbar ist. Mit der Hauptamsleiterin der Gemeinde und ihren Mitarbeitern wurden die Bewohner in eine andere Wohnung von der Gemeinde untergebracht, welche erst noch für den Bezug vorbereitet werden musste. Neben dieser Tätigkeit haben wir die Feuerwehren aus Bietigheim, Durmersheim inkl. Würmersheim, Au am Rhein und Elchesheim-Illingen und das THW aus Rastatt und Karlsruhe sanitätstechnisch abgesichert. Neben uns waren auch 2 Rettungswägen und der Org.-Leiter Rettungsdienst vor Ort. Wir waren bis ca. 2 Uhr mit 16 Einsatzkräften vor Ort.

Einsatz Nr.1

Am 18.04. wurden wir kurz vor 5 Uhr zur Unterstützung des OV Muggensturm ins Industriegebiet zu einem Lebensmittelbetrieb alamiert. Bei diesem kam es im Bereich der Kühlungsanlage zu einem Austritt von Kühlgas(Amoniak). Neben der Feuerwehr Muggensturm war auch der Gefahrgutzug des Landkreises aus Gaggenau im Einsatz. Die Einsatzkräfte wurden  sanitätstechnisch abgesichert und auch mit warmen Getränke versorgt. Der Rettungsdienst war neben der OrgL, auch mit einem Notarzt und einem Rettungswagen vor Ort. Da sich die Instandsetzung der Kühlungsanlage länger hinzog, waren wir bis 11:30 Uhr mit 8 Einsatzkräften vor Ort.